ich spiele zwar schon ein paar Jährchen Phönix-Larp, habe aber noch nie wirklich einen Magier gespielt. Nicht, dass ich das jetzt unbedingt vorhätte, aber aus mangelnder Praxiserfahrung ergeben sich da bei mir ein paar Fragen.
Auf meinem allerersten Spiel habe ich einen Schwarzmagier erlebt, der einen Zauber sprach, ohne Murmeln zu ziehen. Die Begründung war, dass er seine Murmeln schon vorher gezogen hatte. Hätte er beim vorherigen Ziehen gepatzt, hätte er den Zauber trotzdem gesprochen, und hätte halt den Patzer ausgespielt, sagte man mir.
Ist diese Auslegung korrekt und gängig? Gerade bei Zaubern, die schnell gesprochen werden müssen, weil sie sonst Gefahr laufen, durch einen raschen Schwertstreich zunichte gemacht zu werden (Pesthauch, Halte Abstand etc.), ist das ja ein nicht unwesentlicher Zeitvorteil, beim Zaubern nicht ziehen zu müssen.
Krass ausgelegt könnte man mit dieser Regel (die ich im übrigen nirgendwo gefunden habe, deswegen hier die Frage) ja zum Beispiel folgendes tun:
Ich gehe abends in die Taverne. Es könnte sein, dass ich im Laufe des Abends in Bedrängnis gerate, daher ziehe ich schon vor Betreten der Taverne einmal die Murmeln für einen Orkan. Wenn ich irgendwann tatsächlich in Bedrängnis gerate, feuer ich den Orkan ab (eingeschlossen der Möglichkeit, dass ich draußen beim vorziehen gepatzt habe, dann feuer ich einen Patzer ab). Sollte ich nicht in die Verlegenheit geraten, den Orkan nutzen zu müssen, feuer ich ihn halt am Ende des Abends ins nichts...
Ist diese Auslegung so gängig/erlaubt?
2. Frage:
Sieht/ bemerkt man als angreifender Zauberer Magieimmunität? Soll heißen: Wenn ich ein Halte Abstand auf einen Magieimmunen Charakter zaubere, muss dieser mir klar verständlich machen (zur Not mit einer kurzen OT-Ansage), dass der Zauber abgeprallt ist oder dürfte er auch IT so tun, als würde der Zauber auf ihn wirken, um mich dann in einem unvorbereiteten Moment zu überraschen und den Abstand von 3m doch mühelos zu überwinden?
So weit erstmal, vielen Dank für mögliche Antworten
