als ich mir wenige Wochen vorher die Location im Internet angeschaut habe, habe ich das Schlimmste befürchtet. Aber es kam zum Glück doch anders, die Hütten und das Haus waren nett zu bespielen und die Spielerzahl für die Location ausreichend bis ideal. Mehr Spieler hätten (in Anbetracht der Größe) vermutlich gestört. Wer Meudelfitz als Spielort kennt, Osterlüchten ist die kleine Schwester.
Setting und Plot kollidierten öfters. Ich hätte moderierte Friedensgespräche gewünscht aber durch die Verstrickungen mit den Plot, kam es letztendlich zu vielen kleineren Gesprächen, was sicherlich auch seinen Reiz hatte. Plotofakt direkt in den Speiseraum zu platzieren war logisch, somit konnte man die Geschehnisse nicht ignorieren aber trotzdem (weitestgehend!) umgehen - wodurch aber das Konzil als Setting in den Hintergrund geraten ist. Die Suaviten als Gastgeber hätten sicherlich noch weitere 2 - 3 NSC an ihrer Seite vertragen um die Immersion eines Klosters aufrecht zu erhalten. Das Kloster an sich wurde aber mit den vielen Stoffen, Kissen und Suavis-Stuff schön ausgestattet.
Die Verstrickungen aus vorherigen Cons bewies nochmal die Funktionalität der Phönix Carta. Die Vergangenheit holt einen schneller ein als man denkt, auch wenn ich keine langen Gerichtsverhandlungen mag. Besonders hervorheben möchte ich jedoch, es war keine ultorianische Lynchjustiz und Ankläger und vor allem der Verteidiger haben eine hervorragende Show abgegeben.
Plot war für mich weitestgehend fremd, deshalb habe ich das Ende auch nur bedingt verstanden. Das war letztendlich auch nicht schlimm und womöglich bietet das Ende auch Stoff für eine Fortsetzung der Geschichte. Das würde mich jedenfalls sehr freuen. Liebe Patchwork-Orga macht weiter!
By the way liebe Varkaz-Sympathisanten. Hier nochmal das besagte Edikt aus 5029:
http://phoenix-carta.de/viewtopic.php?f=20&t=2333
