Hallo, ihr Lieben alle,
nachdem ich es endlich geschafft habe, den schier unleserlichen Zahlen-/Buchstabencode zu überwinden und mich für das Forum freischalten zu lassen, möchte ich auch kurz meinen Senf zum Con abgeben.
Für mich war es das erste Phönix-Con und ich kannte mich mit der Welt und der Politik nur wenig aus. Zwar habe ich mich bemüht, mir vorher ein bisschen was anzulesen, aber die Zeit, mich durch alle möglichen Foren zu wühlen, habe ich dann doch nicht. Fragen, die ich bezüglich des Hintergrunds und der Fähigkeiten meines Charakters vorher an die Orga gestellt habe, wurden leider nicht beantwortet. Da die Orga ja über die Datenbank die Möglichkeit hat, Neulinge zu erkennen, wäre es schön, wenn man da noch mal ein gesondertes Auge drauf wirft und bestimmte Dinge im Vorfeld erklärt.
Zum Essen: ich kann den Unmut über das fehlende Gemüse durchaus nachvollziehen (zumal es super lecker war

). Ich bin da sowohl von meinem eigenen Con als auch von der Trutzhavener Feldküche ein bisschen verwöhnt. Besonders am Samstag war ich so hungrig, dass ich einen Bären hätte verspeisen können. Ich hatte relativ früh gefrühstückt und dann bis zum Abend nur ein Stück Kuchen zwischendurch zu haben, war doch recht wenig. Wenn man sich aber darauf einstellte, war es ok.
Zu den NSC / der Orga: Ich habe die NSC sowohl vom Können als auch vom Engagement als sehr unterschiedlich empfunden. Mit dem mörderischen Weinhändler Jules habe ich beispielsweise sehr nette und interessante Gespräche geführt. (Monsieur, ich heiße übrigens Elaine und nicht Elise

). Das offensichtlich mangelnde briefing durch die Orga hat mich aber auch gestört. Dass beispielsweise der Geist kaum eine Antwort ohne Einflüsterung geben konnte, fand ich schon ziemlich befremdlich und athmosphärisch äußerst störend, zumal die meisten Fragen ja vorhersehbar waren.
Mir ging es ähnlich wie einigen meiner Vorredner. Mir ist unverständlich, dass der Orga offensichtlich nicht klar war, dass die Charaktere nach dem "echten" Mord keinerlei Interesse an der Fortsetzung des "Spiels" haben würden und auch der Maitre de Jeux natürlich bis auf's Blut nach Informationen ausgepresst werden würde. Der hilflose Blick des Spielmeisters hatte da schon etwas Rührendes. Das war aber m. E. nicht ihm anzukreiden, sondern der Plotschwäche an dieser Stelle.
Schön fand ich die Möglichkeit, Motive herauszuarbeiten und damit die potentiellen Mörder ebenso unter besondere Bewachung zu stellen wie die potentiellen Opfer. Mich wurmt übrigens immer noch, dass wir nicht wissen, wer den schwarzmagischen Spruch "Sei mein Sklave" gewirkt hat.
Zu den SC: Wie auch Kathrin oben schon geschrieben hat, war es als Neuling in diesem Umfeld ziemlich schwer, in die Ermittlerkreise hineinzukommen. Ich fürchte allerdings, das ist ein generelles, menschliches Thema und vielleicht hätte ich da auch selbst hartnäckiger sein müssen. Es waren jedoch jederzeit alle anspielbar und niemand war sich zu schade, um mit einer Zofe einige Worte zu wechseln. Vielen Dank an Aurora und ihren Gefährten, an den Meister Mestor und seine Frau, an Elisabetha, natürlich an meine Gräfin Aurelie und ihren Chevalier, an den Herrn Admiral (iS) - außerhalb Adarn(?) für nette Würfelspiele, für die ich nur nie genug Silber hatte und an Cidris, den Hauptmann der Stadtwache, dass er mich zum Tanzen gebracht hat.
Alles in allem hatte ich Spaß und fühle mich sehr erholt nach einem Wochenende mit Rätseln, viel Ambiente, tollem Wetter, einer großartigen location (na gut, es gibt Abstriche für den knarzenden Boden

) und erholsamem Krocketspiel.
Astrid (Elaine Jetée)