Aklon, Oktober des Jahres 5030 nach Gründung des Laikerianischen Reiches.
Es ist Herbst im Lande der Schencksteins im Süden Aklons. Der Fluß wälzt sich träge durch die Landschaft, während die Landarbeiter und Leibeigenen die Ernte einholen. Die Gutsherren werben Tagelöhner an und füllen ihre Speicher für den kommenden Winter. In den Dörfern und Städten findet sich Volk von überall her ein, um Arbeit zu suchen oder Waren zu handeln und zu tauschen.
Mitlerweile spricht man an den Tischen aller Wirtshäuser davon. Seine Gnaden, Baron Eberhard Lothar Meinhard Kechler von Schenckstein, hat eine Fehde gegen den Ritter Eugen von Schwarzberg erklärt. Die Werber ziehen durch das Land und schlagen ihre Trommeln, Boten reiten zu den Schlössern, Burgen und Landsitzen der Edelleute. Die Getreuen des Barons sammeln ihre Kräfte; die Vogte rufen alle wehrfähigen Männer und Frauen zu den Waffen und treiben Abgaben ein, um den Tross auszustatten. In den Tavernen trinkt man sich Mut an, man grölt, singt Soldatenlieder und Spottverse. Auf dem Lande nehmen grimmige Männer den Speer von der Wand und verlassen den Hof. Junge Burschen ziehen mit leuchtenden Augen los, um Helden zu werden. Mütter weinen.
Die Baronie Schenckstein zieht in den Krieg.
Die Lage in Schenckstein, Südwesten Aklons
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- Lars Büker
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In Wirklichkeit bin ich viel hübscher.