
diese Idee hier hatte mir schon letzten Sommer in den Fingern gekitzelt. Jetzt möchte ich sie nicht länger für mich behalten, sondern hier zur Diskussion stellen und um Unterstützung bitten:
„Vor den Toren Tulderons“ – Ein Fast-Stadtspiel für 2 ½ Tage
Stellt euch vor, wir würden für einige Tage eine große Wiese mieten und ca. 100 Spielern (abzüglich NSCs und Orgas) in ihren eigenen Zelten die Chance geben, ihre Tulderon-Charaktere im Phönixsystem zu bespielen. Wir hätten im Freien weder eine Maskenpflicht noch müssten wir regelmäßig testen. Einmal am Tag würde ein externer Caterer uns mit separat verpacktem WARMEN Essen versorgen.
Sicherlich, die Ansprüche an diese Wiese wären nicht klein: Strom, Frischwasser, ausreichend Parkgelegenheiten. Aber Wiesen gibt es viele …
Jetzt fragt ihr euch vielleicht, was hat das mit Tulderon zu tun? Ein mögliches Szenario wäre das folgende:
„Der Bürgerkrieg in Aklon hat seine Spuren hinterlassen. Der Hunger greift weit mehr um sich, als zunächst angenommen. Marodierende Truppen aber auch verzweifelte Bauern plündern vor allem kleinere Ortschaften und die Angst geht um. Tulderon hat diese unruhigen Zeiten verhältnismäßig sicher überstanden. Das hat sich herumgesprochen und mehr Besucher in die Stadt gelockt, als üblich. Alles noch kein Grund zur Beunruhigung. Doch vor ein paar Tagen wurde dem Magistrat der Stadt zugetragen, dass sich ein paar verarmte Familien knapp außerhalb der Sichtweite der Stadt an einem Zulauf der Tull niedergelassen haben. Und es werden täglich mehr. Sie sind arm, aber verzweifelt genug, gefährlich zu werden. Die Bürger Tulderons sind neugierig. Das geschäftige Treiben der Stadt scheint sich hier fortzupflanzen. Erste Unternehmer überdenken die Eröffnung kleiner Filialen und Nebenstellen ihrer innerstädtischen Geschäfte. Sicherlich auch, um vielleicht so um die Steuerlast zu kommen, die innerhalb der Stadtmauern erhoben wird. Wie soll der Magistrat sich verhalten? Handelt es sich um eine ernsthafte Bedrohung? Oder kann man diese Familien freundlich bitten weiterzuziehen? Man ist sich uneins.
Und so gilt es, sich vor Ort ein Bild zu machen. Entsteht hier bald ein Slum? Eine Art Unterstadt?
Bürger, Ratsmitglieder, Gilden, Arm und Reich, jeder will genau wissen, was sich dort tut.
Vor den Toren Tulderons.“
Viele Spieler unter euch sind sicherlich ausgehungert und sehnen sich nach Tulderon. Nicht jeder hat eine alternative Urlaubsidee. Sicherlich, das oben genannte Konzept spricht nicht alle Tulderon-Spieler an. Aber bei einer maximalen Teilnehmerzahl von 100 Personen, abzüglich 8 NSCs, die wir vielleicht für die Bauern brauchen, und 10 Orgas, die aber bitte mit ihren eigenen Charakteren teilnehmen dürfen, sind wir bei 82 möglichen Spielern, denen wir den Sommer, oder vielleicht auch dieses zweite Corona-Jahr retten.
Und dann ist da noch dieser Corona-Blues: In meinem Umfeld erlebe ich immer mehr Menschen, die sich weit über die gültigen Corona-Maßnahmen immer mehr und mehr zurückziehen. Ihnen fällt es schwer, sich von sich aus aufzuraffen und den einfachsten Aktivitäten nach zu gehen. Mit „Vor den Toren Tulderons – Ein Fast-Stadtspiel“ bietet ihr und ich als mögliches Team ein vertrautes Spielkonzept mit vertrauten Mitspielern und vertrauten Spielmechanismen. Die psychischen Schäden von langer Inaktivität deuten sich bisher nur an und sind noch gar nicht in ihrer Gänze abzusehen. Corona und Co. Lassen sich daher am besten mit Kreativität und gemäßigtem Aktionismus bekämpfen. Alles im Rahmen, alles mit Bedacht.
Und deshalb bitte ich euch, mit mir zusammen zu stehen!
Was wir für das oben genannte Konzept brauchen:
- Ein großes Orga-Team
- Mundpropaganda
- Ein Gelände mit ausreichender Infrastruktur
- Ein Hygienekonzept
- Toilettenwagen mit Reinigungspersonal (könnten wir auch selber machen)
- Außenduschen und Waschgelegenheiten
- Einen Caterer
- Begeisterte und dankbare Spieler!
Um dieses Angebot zu einem echten Erfolg zu bringen, möchte ich besonders viele Phönix-Orgas und Spieler mit ins Boot holen. Auch wenn hier Tulderon steht, so geht es doch um ein Spielangebot in der Phönix-Welt. Von Spielern für Spieler. Und deshalb möchte ich es auch nicht unter eine Orga stellen. Wir sind EINE große Spielergemeinschaft und kreieren Events von Spielern für Spieler, routiniert, besonnen, erfahren.
Jetzt lasst uns diskutieren. Ich bin gespannt auf eure Ideen!

Franzi aka Martha
Grafenwald - Orga
PS: Warum ich das ganze nicht alleine stemme? Ich bin zu unbekannt, es würde keiner kommen. Und meine Kinder, 4 und 6 Jahre, haben eh schon zu wenig von mir. Außerdem veranstalten wir, die Grafenwald-Orga, bereits Ende Juli eine ganz eigene, kleine Con. So ein Event muss eben von vielen Leuten getragen werden. Dafür brauchen wir ein gutes Team. Dafür braucht die Gemeinschaft uns alle.