Hallo liebe Spielerschaft,
wir werden vom Fr. 03. bis zum So. 05. Oktober 2025 unser erstes Vagabunden Orga -Spiel auf dem Gut Orla in Munster veranstalten.
Infos zum Setting, Anmeldung und weitere Hintergründe werden noch ein Weilchen brauchen.
Lieben Gruß,
Eure Vagabunden
Julien, Jonas, Kai, Marius und Julia
Vagabunden I: 3. - 5.10.2025
Moderator: Spieler Moderator
Vagabunden I: 3. - 5.10.2025
Zuletzt geändert von Julia R. am So 2. Mär 2025, 15:25, insgesamt 1-mal geändert.
- Kai Kabelmacher
- Graf
- Beiträge: 119
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Vagabunden I: 3. - 5.10.2025
Verehrte Spielerschaft,
hiermit kündigen wir unseren Con „Vagabunden I“ an.
Es wird ein abenteuerlastiges Tavernen-Spiel in Aklon.
Teilnehmen kann tendenziell jeder Charakter, der ein Abenteuer erleben möchte.
Eckdaten:
Wann?
03.10. - 05.10.2025
Wo?
Gut Orla bei Munster
Kosten?
Spieler:
139 EUR bis 30.04.2025
149 EUR bis 31.07.2025
159 EUR ab 01.08.2025
NSC (nach Rücksprache)
90 EUR
Es wird 42 SC- und 12 NSC-Plätze geben. Die Vergabe der Spielerplätze erfolgt nach Anmeldung und Geldeingang. Die Vergabe der NSC-Plätze erfolgt nach Rücksprache. Die Unterbringung ist in Mehrbettzimmern und alle Teilnehmer erhalten eine Vollverpflegung.
Die Anmeldung ist ab sofort über die Datenbank (https://www.nymphenhain.de/phoenix/) möglich.
Eure Vagabunden-Orga
(Julia, Marius, Julien, Jonas, Kai)
hiermit kündigen wir unseren Con „Vagabunden I“ an.
Es wird ein abenteuerlastiges Tavernen-Spiel in Aklon.
Teilnehmen kann tendenziell jeder Charakter, der ein Abenteuer erleben möchte.
Eckdaten:
Wann?
03.10. - 05.10.2025
Wo?
Gut Orla bei Munster
Kosten?
Spieler:
139 EUR bis 30.04.2025
149 EUR bis 31.07.2025
159 EUR ab 01.08.2025
NSC (nach Rücksprache)
90 EUR
Es wird 42 SC- und 12 NSC-Plätze geben. Die Vergabe der Spielerplätze erfolgt nach Anmeldung und Geldeingang. Die Vergabe der NSC-Plätze erfolgt nach Rücksprache. Die Unterbringung ist in Mehrbettzimmern und alle Teilnehmer erhalten eine Vollverpflegung.
Die Anmeldung ist ab sofort über die Datenbank (https://www.nymphenhain.de/phoenix/) möglich.
Eure Vagabunden-Orga
(Julia, Marius, Julien, Jonas, Kai)
- Kai Kabelmacher
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Re: Vagabunden I: 3. - 5.10.2025
Intime Teaser:
Der Herbstwind pfiff durch die goldgelben Felder, als ich meinen Wagen langsam die große Liebensteiner Handelsstraße entlangführte. Der Weg zwischen Tulderon und Sinral war mir wohlbekannt, ein vertrautes Band aus holprigem Stein und verdichtetem Erdreich, das ich seit Jahren nutzte, um meine Waren von einer Stadt zur anderen zu bringen. Meine Pferde, zwei robuste Braune, stampften unermüdlich vorwärts, während meine Gedanken um das Geschäft und die bevorstehende Nacht kreisten.
Die Sonne neigte sich dem Horizont zu, und der Tag war bald vergangen. Ich war mir sicher, dass ich in der Dämmerung noch eine gute Strecke zurücklegen konnte, doch mein Rücken schmerzte bereits vom langen Sitzen, und mein Magen knurrte unzufrieden. Ein Gasthaus oder eine Rastmöglichkeit wäre jetzt genau das Richtige.
Als ich eine Wegbiegung erreichte, fiel mein Blick auf ein Gebäude, das ich seit Jahren als verlassen kannte: eine alte Brauerei, die von ultorianischen Mönchen unterhalten wurde. Ich erinnerte mich gut daran, wie sie einst von bärtigen Brüdern bewohnt war, die sich mit Gebeten und der Kunst des Bierbrauens beschäftigten. Doch während der Wirren des Bürgerkriegs waren sie wohl dem Ruf der Kirche gefolgt und hatten das Gebäude verlassen. Seitdem hatte es verfallen dagestanden, ein Relikt aus einer anderen Zeit.
Nun aber brannten Lichter hinter den Fenstern. Rauch stieg aus dem großen Schornstein auf, und über der Tür hing ein neues Schild: „Zum durstigen Reisenden“. Meine Neugier war geweckt. Wer hatte sich wohl die Mühe gemacht, dieses alte Gemäuer wiederzubeleben?
Ich lenkte meinen Wagen näher heran und hielt an der hölzernen Umzäunung. Die schweren Eichentüren standen einladend offen, und ich hörte Stimmen und Gelächter von drinnen. Das war ein gutes Zeichen. Ein Ort des Lebens, nicht der Einsamkeit. Ich band meine Pferde an einen der Pflöcke und klopfte mir den Staub von meinem Mantel.
Als ich eintrat, schlug mir der warme Duft von Brot, Fleisch und würzigem Bier entgegen. Das Innere des Gasthauses war rustikal, doch gemütlich. Dicke Holzbalken trugen die Decke, an den Wänden hingen alte Wandteppiche Eine große Feuerstelle in der Mitte verbreitete angenehme Wärme, und mehrere Gäste saßen an den Tischen, tranken und sprachen miteinander.
Hinter der Theke stand ein Mann mittleren Alters mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Sein Bauch wölbte sich leicht über den Gürtel, und seine ärmellose Weste enthüllte kräftige Arme – ein Wirt, der wusste, wie man Fässer bewegt.
„Willkommen im ‚Durstigen Reisenden‘!“, rief er mir entgegen. „Setzt Euch, Reisender, und lasst Euch bewirten! Ein neuer Gast ist stets eine Freude.“
Ich nickte ihm dankend zu und nahm an einem der massiven Holztische Platz. Bald darauf stand ein Krug schäumenden Bieres vor mir, zusammen mit einem Teller, auf dem ein duftendes Stück Braten, frisches Brot und Käse lagen. Ich ließ mir den ersten Schluck nicht zweimal anbieten. Das Bier war kräftig, mit einer leichten Malznote, die mich unwillkürlich an die alten Mönche erinnerte.
„Ihr scheint ein weitgereister Mann zu sein“, bemerkte der Wirt, während er sich auf den Stuhl mir gegenüber niederließ. „Habt Ihr diese Straße oft befahren?“
„Mehr als ich zählen kann“, erwiderte ich mit einem Schmunzeln. „Aber dies ist das erste Mal, dass ich Euch hier sehe. Wer hatte die Idee, diese alte Brauerei in ein Gasthaus zu verwandeln?“
Der Wirt grinste breit. „Es war meine Idee. Ich war einst Braumeister in Mittental, doch der Bürgerkrieg hat vieles verändert. Als ich hörte, dass dieses Gebäude leer stand, beschloss ich, mir meinen Traum zu erfüllen und es in ein Gasthaus umzuwandeln.“
„Ein kluger Entschluss“, meinte ich und deutete auf die belebte Gaststube. „Die Handelsstraße ist viel befahren, und Reisende sind stets auf der Suche nach einem guten Ort zum Rasten. Doch was ist mit der alten Legende? Ich erinnere mich, dass man sich erzählte, es würde hier spuken.“
Der Wirt lachte und winkte ab. „Ach, das sind nur Märchen, die alte Leute erzählen, um die Jungen zu erschrecken. Seitdem ich hier bin, habe ich nichts Unheimliches bemerkt – nur Durstige und Hungrige.“
Während ich aß und trank, lauschte ich den Gesprächen um mich herum. Die Stimmung war ausgelassen, doch einige der Männer sprachen in gedämpften Tönen über die harte Ernte dieses Jahres. Der Bürgerkrieg lag zwar lange zurück, aber seine Schatten waren noch immer spürbar. Viele Landstriche hatten sich nicht vollständig erholt, und die Menschen mussten hart arbeiten, um ihre Familien zu ernähren.
Als die Nacht fortschritt, entschied ich mich, hier zu übernachten. Der Wirt zeigte mir ein kleines, aber sauberes Zimmer im Obergeschoss. Das Bett war hart, aber nach einem langen Tag auf der Straße fühlte es sich an wie eine königliche Schlafstatt.
Bevor ich mich zur Ruhe begab, trat ich noch einmal ans Fenster und blickte hinaus. Der Mond stand hoch über den Feldern, und eine leichte Brise ließ die Ähren tanzen. Es war seltsam – ich hatte dieses Gebäude einst als einen verlassenen, toten Ort gekannt. Nun war es voller Leben, ein Zeichen dafür, dass selbst nach dunklen Zeiten immer wieder Hoffnung entstehen konnte.
Mit diesem Gedanken legte ich mich nieder und ließ mich in einen tiefen, erholsamen Schlaf sinken.
Der Herbstwind pfiff durch die goldgelben Felder, als ich meinen Wagen langsam die große Liebensteiner Handelsstraße entlangführte. Der Weg zwischen Tulderon und Sinral war mir wohlbekannt, ein vertrautes Band aus holprigem Stein und verdichtetem Erdreich, das ich seit Jahren nutzte, um meine Waren von einer Stadt zur anderen zu bringen. Meine Pferde, zwei robuste Braune, stampften unermüdlich vorwärts, während meine Gedanken um das Geschäft und die bevorstehende Nacht kreisten.
Die Sonne neigte sich dem Horizont zu, und der Tag war bald vergangen. Ich war mir sicher, dass ich in der Dämmerung noch eine gute Strecke zurücklegen konnte, doch mein Rücken schmerzte bereits vom langen Sitzen, und mein Magen knurrte unzufrieden. Ein Gasthaus oder eine Rastmöglichkeit wäre jetzt genau das Richtige.
Als ich eine Wegbiegung erreichte, fiel mein Blick auf ein Gebäude, das ich seit Jahren als verlassen kannte: eine alte Brauerei, die von ultorianischen Mönchen unterhalten wurde. Ich erinnerte mich gut daran, wie sie einst von bärtigen Brüdern bewohnt war, die sich mit Gebeten und der Kunst des Bierbrauens beschäftigten. Doch während der Wirren des Bürgerkriegs waren sie wohl dem Ruf der Kirche gefolgt und hatten das Gebäude verlassen. Seitdem hatte es verfallen dagestanden, ein Relikt aus einer anderen Zeit.
Nun aber brannten Lichter hinter den Fenstern. Rauch stieg aus dem großen Schornstein auf, und über der Tür hing ein neues Schild: „Zum durstigen Reisenden“. Meine Neugier war geweckt. Wer hatte sich wohl die Mühe gemacht, dieses alte Gemäuer wiederzubeleben?
Ich lenkte meinen Wagen näher heran und hielt an der hölzernen Umzäunung. Die schweren Eichentüren standen einladend offen, und ich hörte Stimmen und Gelächter von drinnen. Das war ein gutes Zeichen. Ein Ort des Lebens, nicht der Einsamkeit. Ich band meine Pferde an einen der Pflöcke und klopfte mir den Staub von meinem Mantel.
Als ich eintrat, schlug mir der warme Duft von Brot, Fleisch und würzigem Bier entgegen. Das Innere des Gasthauses war rustikal, doch gemütlich. Dicke Holzbalken trugen die Decke, an den Wänden hingen alte Wandteppiche Eine große Feuerstelle in der Mitte verbreitete angenehme Wärme, und mehrere Gäste saßen an den Tischen, tranken und sprachen miteinander.
Hinter der Theke stand ein Mann mittleren Alters mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Sein Bauch wölbte sich leicht über den Gürtel, und seine ärmellose Weste enthüllte kräftige Arme – ein Wirt, der wusste, wie man Fässer bewegt.
„Willkommen im ‚Durstigen Reisenden‘!“, rief er mir entgegen. „Setzt Euch, Reisender, und lasst Euch bewirten! Ein neuer Gast ist stets eine Freude.“
Ich nickte ihm dankend zu und nahm an einem der massiven Holztische Platz. Bald darauf stand ein Krug schäumenden Bieres vor mir, zusammen mit einem Teller, auf dem ein duftendes Stück Braten, frisches Brot und Käse lagen. Ich ließ mir den ersten Schluck nicht zweimal anbieten. Das Bier war kräftig, mit einer leichten Malznote, die mich unwillkürlich an die alten Mönche erinnerte.
„Ihr scheint ein weitgereister Mann zu sein“, bemerkte der Wirt, während er sich auf den Stuhl mir gegenüber niederließ. „Habt Ihr diese Straße oft befahren?“
„Mehr als ich zählen kann“, erwiderte ich mit einem Schmunzeln. „Aber dies ist das erste Mal, dass ich Euch hier sehe. Wer hatte die Idee, diese alte Brauerei in ein Gasthaus zu verwandeln?“
Der Wirt grinste breit. „Es war meine Idee. Ich war einst Braumeister in Mittental, doch der Bürgerkrieg hat vieles verändert. Als ich hörte, dass dieses Gebäude leer stand, beschloss ich, mir meinen Traum zu erfüllen und es in ein Gasthaus umzuwandeln.“
„Ein kluger Entschluss“, meinte ich und deutete auf die belebte Gaststube. „Die Handelsstraße ist viel befahren, und Reisende sind stets auf der Suche nach einem guten Ort zum Rasten. Doch was ist mit der alten Legende? Ich erinnere mich, dass man sich erzählte, es würde hier spuken.“
Der Wirt lachte und winkte ab. „Ach, das sind nur Märchen, die alte Leute erzählen, um die Jungen zu erschrecken. Seitdem ich hier bin, habe ich nichts Unheimliches bemerkt – nur Durstige und Hungrige.“
Während ich aß und trank, lauschte ich den Gesprächen um mich herum. Die Stimmung war ausgelassen, doch einige der Männer sprachen in gedämpften Tönen über die harte Ernte dieses Jahres. Der Bürgerkrieg lag zwar lange zurück, aber seine Schatten waren noch immer spürbar. Viele Landstriche hatten sich nicht vollständig erholt, und die Menschen mussten hart arbeiten, um ihre Familien zu ernähren.
Als die Nacht fortschritt, entschied ich mich, hier zu übernachten. Der Wirt zeigte mir ein kleines, aber sauberes Zimmer im Obergeschoss. Das Bett war hart, aber nach einem langen Tag auf der Straße fühlte es sich an wie eine königliche Schlafstatt.
Bevor ich mich zur Ruhe begab, trat ich noch einmal ans Fenster und blickte hinaus. Der Mond stand hoch über den Feldern, und eine leichte Brise ließ die Ähren tanzen. Es war seltsam – ich hatte dieses Gebäude einst als einen verlassenen, toten Ort gekannt. Nun war es voller Leben, ein Zeichen dafür, dass selbst nach dunklen Zeiten immer wieder Hoffnung entstehen konnte.
Mit diesem Gedanken legte ich mich nieder und ließ mich in einen tiefen, erholsamen Schlaf sinken.